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Dec 18, 2024 5 Min.

Prompt Engineering für Legal AI

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Prompt Engineering für Legal AI

Hinweis: Dieser Artikel ist nur einer von mehr als 60 Abschnitten aus unserem vollständigen Bericht mit dem Titel: The 2024 Legal AI Retrospective - Key Lessons from the Past Year. Bitte laden Sie den vollständigen Bericht herunter, um Quellenangaben zu prüfen.

Prompt Engineering

"Es gibt potenziell erhebliche Hindernisse bei der Automatisierung von Rechtsarbeit. Der Einsatz eines Rechtspraxisleitfadens für RAG liefert inkonsistente Ergebnisse, und es gibt keine einheitlichen Prompt-Zerlegungsstrategien, die dauerhaft eine insgesamt optimale Leistung erzielen."

Colin Doyle, außerordentlicher Professor für Rechtswissenschaften, Loyola Law School, Los Angeles, USA

Ein Prompt ist der natürlichsprachliche Text, der einem LLM übergeben wird, um die gewünschte Ausgabe zu erhalten.

Die Qualität des Prompts kann die Qualität und Genauigkeit der Antworten eines LLM erheblich beeinflussen. Dies hat zur Entstehung eines Bereichs namens Prompt Engineering geführt.

Prompt Engineering bezeichnet die systematische Gestaltung und Optimierung von Eingabe-Prompts, um die Antworten von LLMs zu steuern und so Genauigkeit, Relevanz und Kohärenz in der generierten Ausgabe sicherzustellen.

Dieser Prozess ist entscheidend, um das volle Potenzial der Modelle auszuschöpfen (B. Chen et al. 2024). Es gibt viele Prompt-Engineering-Techniken:

Rollenbasiertes Priming: Dies ist so, als würde man der KI sagen, sie solle so tun, als wäre sie eine bestimmte Art von Anwalt oder Richter. Es hilft der KI zu verstehen, welche Art von Antwort benötigt wird.

Zielorientiertes Priming: Dabei teilt man der KI genau mit, was man erreichen möchte, beispielsweise das Verfassen eines Vertrags oder die Analyse eines Falls.

Chain-of-thought prompting: Dies ist so, als würde man die KI bitten, ihren Denkweg Schritt für Schritt aufzuzeigen, was sich besonders für komplexe rechtliche Überlegungen eignet.

Few-shot prompting: Dabei gibt man der KI einige Beispiele für das Gewünschte, was ihr hilft, anspruchsvolle Rechtskonzepte besser zu verstehen.

Spezifität und Präzision: Klare, detaillierte Anweisungen und juristische Fachbegriffe helfen der KI, genauere Antworten zu liefern.

Kontext bereitstellen: Hintergrundinformationen helfen der KI, die rechtliche Situation besser zu verstehen.

RICE-Methode: Diese steht für Role, Instructions, Context und Expectations und hilft dabei, Fragen an die KI strukturiert zu formulieren.

Allein der Erkundung der Wirksamkeit jeder dieser Techniken könnte ein vollständiger Bericht gewidmet werden. Anstatt dies zu tun, empfehlen wir Ihnen, sich etwas Zeit zu nehmen, um Beispiele für jede dieser Techniken im Rechtsbereich zu recherchieren und herauszufinden, was für Sie und Ihren Anwendungsfall am besten geeignet ist.